Ich möchte eine Welt…

…in der ich aus einer Toilette trinken kann ohne Ausschlag zu kriegen. Aber noch viel mehr möchte ich eine Welt, in der Schwule, Lesben und Transgender als das angesehen werden, was sie wirklich sind: Menschen wie du und ich, welche exakt die gleichen Rechte verdient haben wie jeder andere auch.

Und somit auch, dass all die homophoben Spacken endlich mal zur Vernunft kommen — ist schließlich auch schlecht für die Gesundheit.

Bis dahin braucht es zwei Dinge. Zum einen diejenigen, die immer wieder auf das Thema aufmerksam machen, aufklären, Ängste nehmen. Dabei helfen gut recherchierte und wissenschaftlich fundierte Artikel oder bekannte Leute, denen man zuhört. Wie z.B. den von mir überaus geschätzten Marcus Wiebusch, der in der ersten Single seines Solo-Albums auf grandiose Weise mit dem Thema Homophobie im Fußball aufräumt.

Und zum anderen bedarf es natürlich weiterhin Leute, die sich outen — damit es endlich der Normalzustand wird und kein Stigma bleibt. Prominente und Menschen mit Vorbildfunktion wirken da besonders gut. Schließlich haben sie auch das meiste zu verlieren, wie Ellen DeGeneres am eigenen Leib zu spüren bekam. Und so ist es verständlich, dass Thomas Hitzlsperger sein Coming Out erst nach dem Karriereende bekanntgab. Oder dass erfahrere Schauspielerinnen wie Ellen Page sich in ein nervöses Häufchen mit zittriger Stimme verwandeln.

Dabei wäre alles nicht nötig, denn…

Weil wir Menschen nicht danach bewerten, wen sie lieben
Ihr Sex ihre Sache ist und sie es nicht verdienen
Von den Dümmsten der Dummen beurteilt zu werden

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